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12/21 Trauerbegleitung wird zweites Standbein
Mitgliederversammlung der Ambulanten Hospizdienste Rhein-Lahn – Neuer Vorstand gewählt

In ihrer Mitgliederversammlung wählten die Ambulanten Hospizdienste Rhein-Lahn e.V. einen neuen Vorstand. Die bisherige und neue Vorsitzende Oana Wöll machte dabei in den Räumlichkeiten der AWO in Nassau deutlich, dass sich neben der Begleitung Schwerstkranker in ihrer letzten Lebensphase die Trauerbegleitung als zweites Standbein des Vereins entwickelt.

Die Ambulanten Hospizdienste arbeiten ehrenamtlich und für alle, die sie in Anspruch nehmen, kostenlos. Speziell für ihre Aufgabe ausgebildete Männer und Frauen kümmern sich persönlich sowohl um Menschen mit nur noch einer geringen Lebenserwartung als auch um deren Angehörige.

Der Verein ist dabei ambulant in der Häuslichkeit und stationär in Alten- und Pflegeheimen tätig. Erfreulich, so Oana Wöll, sei, dass mit der Diakonie in Nastätten ein Kooperationsvertrag geschlossen werden konnte und ein weiterer in Aussicht stehe. Im neuen Ausbildungsgang zur ehrenamtlichen Hospizbegleiterin sind derzeit neun Teilnehmerinnen. Ein neuer Lehrgang für 2022 ist angedacht. Als einen Glücksfall bezeichnete die Vorsitzende den Umzug der Ambulanten Hospizdienste in das KS medical center in Nassau. Dort finden jetzt jeden Donnerstag in den Bürozeiten zwischen 15 und 18 Uhr Sprechstunden statt.

Hospizkoordinatorin Petra Opel-Minor berichtete von derzeit 20 aktiven Hospizbegleiterinnen und – begleitern und von bisher insgesamt 27 Begleitungen in 2021. 15 davon entfallen auf den ambulanten, 12 auf den stationären Bereich.

Pfarrer Armin Himmighofen, Koordinator für die Trauerbegleitung, machte deutlich, dass das Thema Tod in den letzten Jahrzehnten aus dem Alltag ausgegrenzt worden sei und Corona diese Entwicklung verschärft habe. “Wir sprechen lieber über die Abenteuer unseres Lebens als über die Krisen unseres Lebens“. Abhilfe soll hier das Trauercafé schaffen, das im Januar an den Start geht. Außerdem sind Trauerseminare und Trauerspaziergänge geplant.

Von gesunden Finanzen und einem dank einer Erbschaft erfreulichem Spendeneingang zeugte der von Kassiererin Anny Neusen vorgelegte Kassenbericht. Keinerlei Beanstandungen hatten die Kassenprüfer Jürgen Ackermann und Daniela Röhrig, so dass der Vorstand entlastet wurde.

Die Neuwahlen zum Vorstand hatten folgendes Ergebnis: erste Vorsitzende Oana Wöll (Nastätten). Zweiter Vorsitzender Gerhard Luhofer (Winterwerb), Kassenwartin Anny Neusen (Bad Ems), Schriftführerin Christine Vary (Bad Ems), Beisitzer Armin Himmighofen (Pohl), Jürgen Ackermann (Miehlen) und Christa Jung (Lahnstein). Als Kassenprüfer wurden Daniela Röhrig, Bettina Krauß und Tanja Beier gewählt.

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Der neue (geimpfte und getestete) Vorstand der Ambulanten Hospizdienste Rhein-Lahn (v.l.n.r.): Armin Himmighofen, Christa Jung, Christine Vary, Oana Wöll, Gerhard Luhofer, Jürgen Ackermann. Nicht im Bild Anny Neusen.

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